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Veterinär-
und Lebensmittelaufsichtsamt Charlottenburg-Wilmersdorf  |
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Die Weinkontrolle Berlin
im Hause des
Landeslabors Berlin-Brandenburg

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Die
Weinkontrolle Berlin, eine beim Veterinär-
und
Lebensmittelaufsichtsamt des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf
angegliederte Landeseinrichtung, überwacht den Handel von Wein und
Weinerzeugnissen (in Berlin). Der Sitz der Weinkontrolle befindet sich
im
Gebäude des Landeslabors
Berlin-Brandenburg- in
der Invalidenstraße 60 in Berlin-Mitte.
Grundsätzlich
ist es Aufgabe der Weinkontrolle präventiv tätig zu werden und nicht
erst bei
Verdacht einer strafbaren Handlung. Jährlich werden über 1.000
Planproben in
Weinhandlungen, Supermärkten, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen
vor Ort
entnommen. Hinzu kommen Verdachtsproben, welche bei konkreten
Verdachtsmomenten,
z.B. bei Auffälligkeiten in der Bezeichnung, entnommen werden. Die
Weinkontrolle nimmt außerdem unangemeldete Betriebskontrollen vor. Bei
diesen
Kontrollen werden die Buchführungsunterlagen von Großhändlern,
Importeuren,
Weinabfüllern, und Herstellern von weinhaltigen Getränken, z.B. Essig,
Traubensaft oder Weinbrand, geprüft. In den Buchführungsunterlagen
müssen die
Mengen des Bezugs, des Bestandes und des Verkaufs der Erzeugnisse
lückenlos von
den Überprüften nachgewiesen werden. Durch die Weinkontrolleure, werden
die
hygienischen Verhältnisse vor Ort, die Verwendung von Weinbehandlungs
-mitteln,
sowie die Kennzeichnung der Erzeugnisse begutachtet. Ein weiteres
wichtiges
Aufgabengebiet ist die Überwachung des Verkehrs mit Weinen welche aus
so
genannten Drittländern, Länder die nicht
zur Europäischen Union gehören eingeführt werden. Große
Beachtung
erhalten hierbei die gesetzlich vorgeschriebenen Begleitpapiere der
Erzeugnisse. Gerade in Berlin gibt es einen großen Weinmarkt mit vielen
exotischen Weinen, zum Beispiel aus China, Brasilien oder auch Indien.
Des
Weiteren werden die Weinkontrolleure bei Gerichtsverfahren als
Weinsachverständige eingesetzt. In den letzten Jahren wurde ein
Qualitätsmanagement eingerichtet, bei
dem die in Berlin ansässigen Betriebe in regelmäßigen zeitlichen
Abständen einer Risikobewertung unterzogen
werden.
Die
dynamische Entwicklung auf dem Weinmarkt erfordert von den
Weinkontrolleuren
ein umfangreiches Fachwissen und eine
ausgezeichnete sensorische Sensibilität. Neue Erkenntnisse und
Entwicklungen
gibt es fortlaufend, auf die sich der Weinkontrolleur einstellen und
sich
weiterbilden muss, sei es in der Sensorik, der Weinbuchführung mit
modernen EDV-Anlagen oder den unterschiedlichen Herstellungsverfahren.
Zunehmend
werden
neue künstliche Verfahren entwickelt, zum Beispiel das Kryo-Verfahren,
bei
dem durch Kälte der Most konzentriert wird um gehaltvollere Weine zu
erzeugen.
Verschiedene Säuerungsmöglichkeiten oder die Aromatisierung mit
Holzchips und
Holzextrakten, anstelle der aufwändigen und kostenintensiven Lagerung
in
Holzfässern, gehören unter anderem zu den neueren Entwicklungen. Um
den sensorischen Unterschied
aufzuspüren, der
zwischen einer natürlichen Holzfassnote und einer durch Zusätze von
Extrakten
gewonnenen Veränderung besteht, sind besonders qualifizierte
Fachkenntnisse und
langjährige Erfahrung nötig.
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Bild:
Optische Überprüfung des
Zuckergehaltes über den Brechungsindex
(ehemaliger Antennenberg)
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Der
Weinkontrolleur entnimmt in einem Betrieb eine amtliche Probe eines
Erzeugnisses, eine weitere Probe desselben Erzeugnisses verbleibt in
versiegeltem Zustand in dem Betrieb bis zu einem genau festgelegten
Zeitpunkt.
Die
versiegelte Probe dient bei einer Beanstandung durch die Weinkontrolle
dem
Betrieb zur Erstellung eines Gegengutachtens bei einem zugelassenen
Gutachter.
Die
Proben werden im Landeslabor
Berlin-Brandenburg, Abteilung I (Lebensmittel-Arzneimittel),
Fachbereich Getränke-Wein im ehemaligen Institut für
Lebensmittel,
Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT), zur Untersuchung eingeliefert. Im
Fachbereich wird die Probe sensorisch und analytisch überprüft. Darauf
folgen eine
Bewertung der Ergebnisse und eine abschließende rechtliche Beurteilung
der
Probe. Die Untersuchungsergebnisse werden vom Landeslabor
den zuständigen
Veterinär- und Lebensmittelaufsichts-Einrichtungen übermittelt, die bei
Verstößen gegen weinrechtliche
Vorschriften entsprechende Maßnahmen einleiten. Dazu gehören
auch Belehrungen,
Bußgeld - oder Strafverfahren.
Durch
das immer umfangreicher werdende Angebot von Weinen aus allen Teilen
der Welt
ist es gerade in Deutschland, dem größten Weinimportland der Welt,
nicht
einfach den Überblick über die zugelassenen önologischen Verfahren zu
behalten.
Ohne eine amtliche Kontrolle des Weinhandels würden unseriöse
Hersteller
sicherlich verdächtige Weine gerade in den kontrollfreien Zonen
vermarkten. Der
Verbraucher wäre Erzeugnissen schutzlos ausgeliefert, die den
Abfüllbetrieb in
ordnungsgemäßen Zustand verlassen haben, deren Qualität sich jedoch auf
dem Weg
bis zu ihm verschlechtert. Bei einfachen Konsumweinen sinkt die
Qualität oder
sie verderben sogar infolge zu langer und falscher Lagerung z.B. unter
Licht- und
Wärmeeinflüssen im Verkaufsregal.
Die
Weinkontrolle leistet einen wichtigen Beitrag um den
Verbraucher zu schützen und ein breites
Angebot mit unverfälschten Erzeugnissen und einen fairen Wettbewerb
unter allen
Anbietern von Weinen und
Weinerzeugnissen zu gewährleisten.
Auskünfte
erhalten Sie über:
Web:
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www.weinkontrolle.de
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| e-mail: |
info@weinkontrolle.de |
| oder Telefon: |
(030) 39784-30 |
| per Fax: |
030 - 39784-400 |
oder Post:
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Weinkontrolle Berlin
im Landeslabor Berlin-Brandenburg |
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Invalidenstrasse 60 |
| |
D - 10557 Berlin |
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Hauptsitz:
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Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt
Weinkontrolle Berlin |
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Hohenzollerndamm 174 - 177
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| |
D - 10713 Berlin |
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Ansprechpartner:
Dipl.-VerwW. Peter
Scheib
staatl. Weinsachverständiger/
Weinkontrolleur
Tel.: 030/ 397 84 339
Dipl.-Ing. Simone Lau
staatl. Weinsachverständige/
Weinkontrolleurin
Tel.: 030/ 397 84 505
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zuletzt am 25. Maerz 2012 für Sie gewartet.
Copyright: Weinkontrolle Berlin
(1998ff).
Bearbeitung: Hans P. Boehme